
Der Pixel (picture element=Bildpunkt) ist bei der Fotobearbeitung und im Multimedia-Bereich elementar wichtig. In Freehand und Illustrator definiert man Linien, Punkte, Flächen, Text etc., die im Prinzip beliebig vergrössert und verkleinert werden können, ohne an Genauigkeit zu verlieren. Als Mass werden reale Längen (zB. cm) gewählt, die der Drucker dann auch so wiedergibt.
Im Gegensatz dazu kann man ein Bild auch durch seine Bildpunkte definieren, es ist 'gerastert'. Wenn man ein solches Bild vergrössert, so erkennt man bald die einzelnen Bildpunkte, es wirkt unscharf oder aus Klötzchen aufgebaut (je nach Ausgabemedium). Bildpunkte haben ansich keine reale Grösse, man kann nicht sagen dass ein Bildpunkt 1mm oder 0,5mm gross ist - das kommt eben darauf an. Man kann allerdings für ein gerastertes Bild vereinbaren (zB. im Photoshop), wie gross es ausgedruckt werden soll. Auf das Bild selbst hat dies jedoch ausser beim Ausdrucken keinen Einfluss, es hat immer noch die gleiche Anzahl von Pixeln. Auch können nur einige gerasterte Bildformate diese Zusatzinformation speichern.
Der Drucker und der Bildschirm zeichnen letzendlich aber nur Bildpunkte, die dann (vom weiten) als Linien etc. erscheinen. Während der Drucker aber immer gleich gross auf Papier druckt, hängt die Darstellung einses Bildschirms davon ab, wie gross der Bildschirm ist. So hat manch ein 19''-Bildschirm 1280 x 1024 Bildpunkte aber ein gleichgrosser Fernseher nur 768 x 525.
Deshalb macht es nicht viel Sinn, hier von realen cm etc. zu sprechen, denn das selbe Foto mit 800 x 600 Pixeln wird den Fernseher voll ausfüllen, aber auf diesem Bildschirm nur ca. 1/3 der Fläche beanspruchen.
Man kann ein gerastertes Bild zB. mit dem Photoshop bei Ansicht auf 'Tatsächliche Pixel' stellen, und siehst dann die Grösse, die es zB. auch im Browser haben wird. Nur Pixel sind hier verbindlich.
Fotos sind immer gerastert, Photoshop-Dateien auch. In HTML (der Grundsprache des Web) hat man es meistens mit gerasterten Bildern zu tun. Eine Webseite erscheint auf einem grossen Bildschirm im Vergleich zur Bildschirmfläche klein, auf einem Laptop mag die gleiche Ansicht das gesamte Display füllen.
Der Übergang von einer Freehand- oder Illustrator-Datei zu einem gerasterten Bild (zB. Photoshop) heisst Rastern. Beim Rastern muss man angeben, aus wievielen Bildpunkten denn die Linien, Punkte, Flächen, und Zeichen aufgebaut werden sollen, bzw. welche Pixelmasse das gerasterte Bild später haben soll. Wie gesagt kann man sich zB. mit dem Photoshop dann davon überzeugen, wie gross das Bild dann tatsächlich wirkt. Der Photoshop eignet sich auch zum Rastern von sogenannten 'Vektorbildformaten' wie zB. EPS (PostScript) etc. .
| Breite | Höhe | |
|---|---|---|
| 1920 | 1080 | HD1080, 1080p (Full HD) |
| 1280 | 1024 | SXGA, oft bei Bildverarbeitung |
| 1376 | 768 | WXGA (~ 16:9), viele Laptops |
| 1024 | 768 | XGA, war lange Zeit Standard auf 17'' oder Laptop |
| 800 | 600 | ältere PC's oder Laptops |
| 640 | 480 | Minimalauflösung von PC's |
| 320 | 240 | Auflösung des Commodore C-64 Spielecomputers (80er) |
| 7 | 9 | kleine Bildschirmschriften, auch manche Nadeldrucker |